Montag, 21. Dezember 2020

Blog-News

Hallo ihr Lieben,

hier habe ich ein paar News über mein momentanes Schreibprojekt "Efil" und über mein Schaffen für euch.


--> Nur ein kleiner Ausschnitt des Covers vom 1. Band "Traumkind". 😀

Liebe Grüße
Eure Stephanie Madea

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Nikolaus 2020

Ein wundervoller Nikolaustag!

🎅

Zeit mit der Familie verbringen und Zeit zum Schreiben.
20.000 Zeichen für meinen Fantasy-Roman gezaubert. ❤
Fröhlichen Nikolaus, ihr Lieben. 😘



Donnerstag, 12. November 2020

Textschnipsel aus "Hand in Hand" - Moonbow

Guten Morgen ihr Lieben,

heute habe ich einen Textschnipsel aus „Hand in Hand“ – Zac’s personale Sicht - für euch. Viel Spaß!

❤
Zac und View sitzen in einem Flugzeug und denken darüber nach, was ihnen und auf der Welt passiert und wie alles zusammenhängen könnte …
„… »Du lässt jemanden erblinden. Die Person beginnt notgedrungen, sich auf ihre anderen Sinne zu konzentrieren. Sie legt keinen Wert mehr auf unwichtige Äußerlichkeiten, auf Nebensächlichkeiten und auf Materielles, sondern erkennt wieder wahre Werte, innere Werte, spürt, wie verletzlich sie plötzlich ist. Sie findet sich in einer Lage wieder, in der sie nichts Böses mehr tun kann, sondern auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Sie bekommt auch einen Blick dafür, wer die wahren Freunde sind.« Zac lächelte. »Wenn die Person wieder sehen kann, was wir durch William wissen, dass es nach einer unbestimmten Weile geschieht, ist sie ein komplett anderer Mensch, zu dem sie ohne die Erblindung nicht geworden wäre, denn sonst hätte sie sich ja schon lange vorher ändern können. Du hast sie zu dem Menschen gemacht, der sich selbst erkennt und dadurch die Fähigkeit erlernt, Mitmenschen mit anderen Augen zu sehen. Toleranter zu sein und mehr Mitgefühl zu haben.« Zac nickte. »Und jetzt stell dir dies nicht nur bei einer Person vor, sondern bei vielen Menschen …«
View überlegte lange. Er sah, wie sie hin- und hergerissen war, den Gedanken zulassen wollte, ihn aber gleichzeitig von sich stieß. »Ich weiß nicht, ob ich daran glauben kann.«
Zac strich ihr nur immer wieder sanft über das Haar.
»Wie lange es wohl immer anhält?«, murmelte sie einige Minuten später.
»Hoffen wir, lange genug, damit die Welt ein klein wenig besser und gerechter wird.« Dass sie dafür einigen Millionen Menschen in die Augen blicken müsste, sprach er nicht aus. Es lag sowieso auf der Hand, dass das unmöglich war. Vorher würde die Welt untergehen, sich die Menschheit selbst vernichten, weil Ungerechtigkeit, Ignoranz und Egoismus überall dominierten.
»Dann habe ich die Augenpandemie und die weltweite Panik also wohl nicht ausgelöst.« Ihre Stimme schwankte.
Er wägte seine Antwort vorsichtig ab. …“
Na, ein wenig neugierig geworden? 🙂 Falls du Rezensent oder Blogger bist und einen Blog führst, melde dich doch bei Interesse an #Moonbow bei mir. Ich freue mich auf dich.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Textschnipsel aus "Auge um Auge" - Moonbow 1

"Das Schlimme war, man konnte es niemandem verübeln, langsam unruhig zu werden. Es lag inzwischen auf der Hand, dass ständig mehr Menschen ihr Augenlicht verloren. Die Pressesprecher der Regierungen beruhigten die Leute, schwafelten Belangloses, Ausweichendes, Abmilderndes. Einige Experten sprachen von einer mutierten Augenkrankheit, wofür es derzeit noch keine Behandlungsmethode gäbe und noch das Heilmittel gefunden werden müsse. Das hielt die Gläubigen aber nicht davon ab, von Prophezeiungen zu sprechen, Fanatiker von der Apokalypse und Jugendliche der Scheißegalfraktion von Pech. Anja fand die Berichte um eine neuartige Pandemie am schlüssigsten. Diese Erklärung jagte ihr zwar am meisten Angst ein, aber ein Gott, der seine Schäfchen erblinden ließ, damit sie wieder sehen lernten – nein, so weit reichte ihre Fantasie dann doch nicht."

Zitat aus "Auge um Auge" - Moonbow 1 von Stephanie Madea